VABÖ Newsletter August 2016

18.08.2016

Wenn Sie interessante Infos haben, die andere AkteurInnen in der Umwelt- und Abfall-Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinden, Verbände etc. interessieren könnte, senden Sie diese bitte an vaboe@arge.at.

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Kontakt/Impressum:

VABÖ - Verband Abfallberatung Österreich
Trappelgasse 3/1/18,
A-1040 Wien

E-mail: vaboe@arge.at
Internet: www.vaboe.at

ZVR: 522522855

01. Nachlese AbfallberaterInnentagung:
EAG Sammelziele 2019 - Herausforderung für kommunale Umwelt- und AbfallberaterInnen

Elektroaltgeräte-Sammelziele
Foto: EAK-Austria

Die heurige Netzwerktagung der Umwelt- und AbfallberaterInnen am 23. Juni befasste sich mit den künftigen Herausforderungen in der Sammlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAG). Laut EAG-VO müssen ab 2019 entweder mindestens 65% der in Verkehr gesetzten Masse der Elektro- und Elektronikgeräte, oder 85% der Masse der anfallenden Elektro- und Elektronik-Altgeräte getrennt gesammelt werden - dieses Ziel ist höchst ambitioniert und ohne gemeinsame Anstrengung aller Akteure nicht erreichbar, zumal der Wert für 2014 noch unter 50% der in Verkehr gesetzten Masse der Elektro- und Elektronikgeräte lag.

Alle Hände voll zu tun also für kommunale Umwelt- und AbfallberaterInnen, denn die fehlenden Mengen liegen in ganz unterschiedlichen Bereichen verborgen: Illegale Sammlung, lückenhafte Dokumentation bei Sammlung bzw. Verwertung über den Metallschrott, fehlende Re-Use-Angebote, lückenhafte getrennte Sammlung bzw. Dokumentation durch 1:1-Rücknahmestellen und vieles mehr. Die Tagung brachte dazu die aktuellsten Informationen von einschlägigen ExpertInnen, die Präsentationen sind nun als Downloads verfügbar.

Zum Download der Präsentationen gehts hier ...


02. Neuer VABÖ-Vorstand gewählt
Erich Prattes (Stmk.) ist neuer VABÖ-Vorsitzender

VABÖ-Vorsitzender Erich Prattes
Foto: © Erich Prattes

Bei der diesjährigen Generalversammlung des Verbandes Abfallberatung Österreich (VABÖ) am 23. Juni in Wien wurde einstimmig der langjährige Umwelt- und Abfallberater des Abfallwirtschaftsverbandes Deutschlandsberg (Stmk.) zum neuen VABÖ-Vorsitzenden gewählt.

Erich Prattes, 40, ist seit 1991 Abfallberater und auch bereits langjähriger Obmann des Vereines der steirischen AbfallberaterInnen (VStAB). Er ist unter den AbfallberaterInnen weit über die Steiermark hinaus bekannt und beliebt und folgt der langjährigen VABÖ-Vorstitzenden Brigitte Fischer-Ogrisegg nach, die den Vorsitz aufgrund ihrer bevorstehenden Pensionierung zurückgelegt hatte. Prattes sieht zahlreiche künftige Herausforderungen auf die Abfallberatung zukommen: Die AbfallberaterInnen haben sich immer wieder neuen Aufgaben und Entwicklungen zu stellen und sind mehr denn je gefordert, ihre ursprüngliche und eigentliche Funktion – bürgernahe Öffentlichkeitsarbeit, Information und Beratung – zufriedenstellend und ausreichend zu erfüllen. Hier sehe ich die Aufgabe des VABÖ darin, die Qualität der Abfallberatung auf einem möglichst hohen Level zu (er)halten - etwa durch die gemeinsame Entwicklung von Ausbildungskonzepten, die Erstellung von zukunftsfähigen Leitbildern und eine Stärkung des "Miteinander". Abfallberatung soll auch in Zukunft flächendeckend und mit der entsprechenden "Dichte" erhalten bleiben und nicht durch "lückenhafte Nachbesetzung" oder durch die Verwendung für andere Betriebsaufgaben "ausgedünnt" werden."

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Vorsitzender-Stv.: Ing. Alexander Würtenberger (Tirol), Kassierin: Nicole Zweifler (Stmk.), Kassierin-Stv.: Ing. Ursula Salomon (OÖ.), Schriftführer: Gerhard Lusser (Tirol), Schriftführer-Stv.: Franz Rybaczek (NÖ).


03. 20.000 € Preisgeld für nachhaltige Events:
"Nachhaltig gewinnen!" kürt die besten umweltfreundlichen Veranstaltungen

Green Events Austria
Grafik: Green Events Austria

Der Wettbewerb "nachhaltig gewinnen!", welcher vom Bund-Bundesländer-Netzwerk "Green Events Austria" ins Leben gerufen wurde, wird auch 2016/17 weitergeführt und es winken 20.000€ für nachhaltige Sport-, Kultur-, Dorf- und Stadtevents und erstmals auch nachhaltige Sportvereine! Die Teilnahme kann über das Internet erfolgen, dabei geben VeranstalterInnen die Maßnahmen an, die bei ihrer Veranstaltung umgesetzt wurden. Der Aufwand für die Dokumentation ist überschaubar: aussagekräftiges Bildmaterial und Fotos, Videos, kurze Textbeschreibungen oder Links zur Website sind im Wesentlichen ausreichend.

Bei den vorhergehenden Wettbewerben nahmen 370 Veranstaltungen aus allen neun Bundesländern teil. Diese "Green Events" setzen innovative Maßnahmen um, die für Umweltschutz, Ressourcenschonung und soziales Engagement bei Veranstaltungen beispielgebend sind und demonstrieren damit die Zusammenführung von Events (Sport und Kultur, Dorf- und Stadtfeste, Sportvereine), Klimaschutz und Nachhaltigkeit in vorbildlicher Weise.

Ausschlaggebend für die Bewertung ist auch 2016/17 die Berücksichtigung folgender Nachhaltigkeitskategorien bei der Abwicklung der Veranstaltung:

  • die Vermeidung und Trennung von Abfällen
  • die An- und Abreise mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln
  • die Verpflegung mit regionalen, saisonalen, biologisch produzierten oder fair gehandelten Lebensmitteln und Getränken
  • der schonende Umgang mit Energie und Wasser
  • Aspekte der sozialen Verantwortung
  • die Kommunikation der Green Event Maßnahmen

Zur Online-Einreichung geht's hier...
Zu den Teilnahmebedingungen geht's hier...
Zu den Details zur Beurteilung geht's hier...


04. Mehrwegflaschen sind ein Gewinn für die Umwelt!
Gewinnen auch Sie zwei Übernachtungen im Naturhotel Edelweiss in Wagrain oder das Umweltquiz Econerds!

Gewinnspiel des Österreichischen Umweltzeichens
Logo des Österreichischen
Umweltzeichens

Das Gewinnspiel des Österreichischen Umweltzeichens zum Thema Mehrweg läuft noch bis 28. August: Einwegverpackungen verbrauchen Rohstoffe, vergrößern den Müllberg und belasten dadurch die Umwelt. Deshalb fördert das Österreichische Umweltzeichen Mehrwegverpackungen und Mehrwegsysteme als umweltverträgliche Alternative.

Beantworten Sie die Gewinnspielfrage zum Thema Mehrweg und Österreichisches Umweltzeichen und gewinnen Sie zwei Übernachtungen inklusiver Verwöhnpension für zwei Personen im Naturhotel Edelweiss in Wagrain. Der zweite und dritte Preis sind jeweils ein Umwelt-Quizspiel Econerds.

Mit wenigen Klicks wird mitgemacht, dabei muss nur eine kleine Frage beantwortet werden, Tipp von uns: Informieren Sie sich ein wenig über Mehrwegverpackungen und Mehrwegsysteme (Link dazu beim Gewinnspiel) ;-) Das Gewinnspiel läuft bis 28. August 2016, die GewinnerInnen werden per Mail verständigt.

Zum Gewinnspiel geht's hier...


05. Wien präsentiert Studie:
"Mehrweg-Transportverpackungen Wien"

Mehrweg-Transportverpackungen Wien
Foto: pulswerk GmbH

Im Projekt "Mehrweg-Transportverpackungen in Wien" wurde erstmals ein Überblick über die derzeitige Nutzung von Mehrweg-Transportverpackungen (MTV) in ausgewählten Branchen geschaffen. Gleichzeitig wurde auch das Potenzial für eine künftig verstärkte Nutzung von MTV erhoben.

„Mehrweg-Transportverpackungen werden mehrfach verwendet und helfen Abfälle einzusparen und die Umwelt zu entlasten“, betont Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22. „Sie bieten aber auch ökonomische Vorteile: Sie sind billiger – und schützen die transportierten Waren besser vor Beschädigungen, wie jetzt auch die aktuelle Studie Mehrweg-Transportverpackungen in Wien bestätigt.“

Bei der Studie, die im Rahmen der Initiative "Natürlich weniger Mist" von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 betreut und dem Österreichischen Ökologie-Institut durchgeführt wurde, zeigte sich unter anderem, dass in folgenden Bereichen Mehrweg-Transportverpackungen zu 100 Prozent zum Einsatz kommen: bei den ProduzentInnen, die LGV-Frischgemüse beliefern, beim Fleischgroßmarkt und der fleischverarbeitenden Industrie sowie bei der direkten Belieferung der Filialen von Wiener Großbäckereien.

Kein Mehrweg im Fischhandel

Großes Potenzial gibt es hingegen beispielsweise noch beim Großmarkt Wien in Inzersdorf, wo nur rund 15 Prozent der Obst- und Gemüsetransporte in Mehrwegkisten transportiert werden sowie beim Fischhandel, der zu 100 Prozent in Einweg-Transportverpackungen erfolgt. Keine Mehrweglösungen gibt es auch im Bereich der Bekleidungsindustrie.
Bei Obst und Gemüse sind heimische Produkte häufiger in Mehrweg-Transportverpackungen unterwegs – Überseewaren und die meisten Importwaren werden hingegen ausschließlich in Einwegkisten transportiert.

Beim Pharmagroßhandel werden die Produkte zu 100 % in Einweg-Transportverpackungen angeliefert – dann jedoch zu 100 % in Mehrweg-Transportverpackungen zu den KundInnen weiter transportiert. Ein großes Potenzial sehen die Autoren der Studie auch im dynamisch wachsenden Sektor des Online-Lebensmittelhandels, im Buchgroßhandel und bei Drogerie-Ketten.
Empfehlungen der Studien-Autoren

Die wichtigsten Empfehlungen der Studien-Autoren Philipp Hietler und Christian Pladerer von der pulswerk GmbH für einen verstärkten Einsatz von Mehrweg-Transportverpackungen: Die Entwicklung einer standardisierten Mehrweg-Transportverpackung für Europa sowie eine flexible Markenkennzeichnung bei diesen Transportverpackungen, um eine bessere Markenpräsentation am Point of Sale zu ermöglichen. Weiters empfehlen die Studien Autoren die Erarbeitung einer Richtlinie für ein Österreichisches Umweltzeichen für Mehrweg-Transportverpackungen. Überdies werden weitere Gespräche mit der Pharmaproduktion sowie der Einsatz von MTV bei Überseewaren angeregt.

Link zum Download der Studie "Mehrweg-Transportverpackungen in Wien" hier ....


06. Abfallvermeidung am Bauernmarkt:
Mehrwegmaßnahmen des Biobauernmarktes auf der Wiener Freyung

Mehrwegmaßnahmen Biobauernmarktes auf der Wiener Freyung
Foto: Michaela Bartl

Der Biobauernmarkt auf der Freyung ist nicht nur der einzige in Wien, der ausschließlich Waren aus biologischer Landwirtschaft anbietet – er ist auch in mehrfacher Hinsicht Vorreiter beim Einsatz von Mehrwegsystemen.

So kommt bei den Kulinarik-Ständen ausschließlich Mehrweg-Geschirr zum Einsatz, das in einem eigenen Geschirrspüler gereinigt wird. Für die Anlieferung der Waren setzt ein Großteil der Standler bewusst auf Mehrweg-Transportverpackungen – auch aus rein praktischen Gründen:
„Die sind für das Her- und Wegräumen ideal“, berichtet Günter Bartl, der an seinem Stand Jungpflanzen anbietet und bis vor kurzem langjähriger Obmann des Vereines ARGE Biobauernmarkt war. „Die Mehrweg-Kisten haben den großen Vorteil, dass man sie zusammenklappen kann – und Karton-, aber auch Holzkisten werden zu rasch kaputt.“

Besonders stolz ist Günter Bartl auf eine weitere Aktion unter dem Titel "Bring Your Bag", die er und seine Vereins-KollegInnen tatkräftig unterstützt haben: Mehr als die Hälfte der Standler auf der Freyung bieten ihren Kunden gezielt eigens gebrandete Mehrweg-Stoffsackerln an. Mit einem besonderen Anreiz: Ein Stoffsack kostet zwar drei Euro – aber wenn sie an zehn Tagen mit dem Sackerl einkaufen, bekommen die Stammkunden einen Gutschein im Wert von fünf Euro.

Entwickelt und initiiert wurde das von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 geförderte Projekt von zwei Studentinnen der Wiener Universität für Bodenkultur. Seit dem Start im Jänner dieses Jahres sind bereits rund 250 KundInnen mit den Freyung-Einkaufssäcken unterwegs. „Mit der Aktion sind alle absolut zufrieden“, resümiert Günter Bartl.

Nähere Informationen zum Bio-Bauernmarkt auf der Freyung hier...


07. EEB Jahreskonferenz 2016 diesmal in Wien:
Europäische Aktivitäten zu Klima, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft

EEB Jahreskonferenz 2016
European Environmental Bureau

Am 26. September 2016 sind in Wien hochrangige VertreterInnen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu Gast, um europaweit brennende Themen wie Kreislaufwirtschaft, Klimawandel, Schutz der Biodiversität und umweltgerechte Landwirtschaft zu diskutieren: Das Europäische Umweltbüro (EEB) veranstaltet seine diesjährige Jahreskonferenz in Wien - eine gute Gelegenheit für Engagierte aus österreichischen Gebietskörperschaften und NGOs, unter anderem Abfallvermeidung, Re-Use und Kreislaufwirtschaft aus europäischer Perspektive zu diskutieren.

Die internationale Gemeinschaft hat sich mit der Verabschiedung der Sustainable Development Goals (SDGs) und dem Klimaabkommen von Paris ambitionierte Ziele gesetzt. Auf diese Worte müssen nun Taten folgen - in Österreich wie auch in den übrigen Mitgliedstaaten der EU. Diskutieren Sie mit uns gemeinsam bei der diesjährigen EEB Jahreskonferenz, wie die vereinbarten Ziele durch konkrete Maßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene umgesetzt werden können und sollen. Im Fokus der Diskussionen stehen politische Strategien und deren Umsetzung in den Bereichen:

  • Eindämmung des Klimawandels
  • Schutz der Biodiversität und umweltgerechte Landwirtschaft
  • Förderung der Kreislaufwirtschaft

Die EEB Konferenz ist zudem eine der ersten Gelegenheiten, Auswirkungen des Brexit-Votums auf die Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in Europa zu diskutieren. Konferenzsprache ist Englisch.

Die EEB Jahreskonferenz ist eine zentrale Netzwerk- und Informationsveranstaltung zur europäischen Umweltpolitik und zieht alljährlich Hunderte TeilnehmerInnen aus ganz Europa an. Hochrangige VertreterInnen aus Politik, organisierter Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren aktuelle europaweite Entwicklungen und Umbrüche sowie deren Auswirkungen für Umweltpolitik- und Gesetzgebung. 2016 bringt das EEB seine Jahreskonferenz gemeinsam mit dem UWD erstmals nach Österreich. Es ist ein besonderes Anliegen der VeranstalterInnen, den Standort Wien zu nutzen, um Umweltorganisationen und BürgerInneninitiativen in Zentral- und Osteuropa zu mobilisieren und ihnen bei der Vernetzung zu helfen.

Das EEB mit Sitz in Brüssel ist Dachverband von mehr als 150 Umwelt- und Naturschutzorganisationen in ganz Europa, darunter auch der UWD, der seinerseits überparteiliche Plattform für 37 Umwelt- und Naturschutzorganisationen in ganz Österreich ist.

Zur Konferenzhomepage mit Programm und Anmeldung gehts hier ...


08. Helden für nachhaltigen Getränkekonsum:
Das Umweltministerium sucht den Mehrweg-Hero

Mehrweg-Hero 2016
Grafik: BMLFUW

Vom 1. August bis zum 31. Oktober 2016 können alle Konsumentinnen und Konsumenten beim Wettbewerb "Österreich sucht den Mehrweg-Hero" mitmachen und dabei attraktive Preise gewinnen. Mit dieser im Rahmen seiner Bewusstseins-Initiative "Sag’s am Mehrweg" durchgeführten Aktion will das Umweltministerium der umweltfreundlichen Mehrweg-Flasche wieder zu mehr Popularität verhelfen.

Der Einsatz von Mehrweg-Glasflaschen ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz, denn die Glasflasche kann bis zu 40-Mal wieder befüllt werden, sie reduziert den Abfall und hilft wertvolle Ressourcen zu sparen. Und Mehrweg fördert die regionalen Wirtschaftskreisläufe.

Wer sich den Titel "Mehrweg-Hero" holen möchte, greift gleich beim nächsten Einkauf zur Mehrweg-Flasche und löst das Etikett ab. Die gesammelten Etiketten in ein Kuvert stecken und bis spätestens 31. Oktober 2016 einreichen. Der umweltbewusste Einkauf wird mit schönen Preisen belohnt. Die eifrigsten Sammlerinnen und Sammler gewinnen außerdem im Einzelranking der teilnehmenden Partner zusätzliche Preise.

Unterstützt wird die Aktion von zahlreichen Partnern aus dem Handel und der Getränkeindustrie, die damit erneut das Thema "Mehrweg" mit tragen.

Alle Informationen zur Initiative "Sag‘s am Mehrweg" und zum Wettbewerb hier...


09. Deutschland:
Restaurants verlangen Gebühr für Essensreste

Lebensmittelreste-Gebühr
Foto: © Bernhard R./pixelio.de

In Deutschland verlangen immer mehr Restaurants von Gästen eine Gebühr, die nicht alles aufessen. Damit sollen die Lebensmittelabfälle reduziert werden. Diese Vorgangsweise stößt nicht überall auf Gegenliebe, der Großteil der Gäste hat jedoch Verständnis.

Besonders asiatische Restaurants mit Buffet- oder "All you can eat" - Angebot gehen vermehrt zu einer solchen "Lebensmittelabfallgebühr" über. Rechtlich zulässig ist eine solche Gebühr nur dann, wenn der Gast bestimmt, wie viel auf den Teller kommt, denn nur dann ist dieser selbst verantwortlich dafür, wie viel übrig bleibt. Im klassischen Restaurantbetrieb mit vorgegebenen Portionen darf eine solche Gebühr nicht eingehoben werden, weil hier ja der Gast keinen Einfluss auf die Portionsgröße und damit auf die Menge der Reste hat. Hier bietet sich als Alternative eine Mitnahmemöglichkeit der Essensreste an, idealerweise in einem Mehrweggefäß, das auch mit einer Geldspende an eine Tafelorganisation verbunden ist, wie z.B. die österreichische Tafelbox.

Mehr Infos hier ...
Infos zur Tafelbox hier ...


10. Umweltfreundliche Schulartikel auf einen Blick:
"Clever einkaufen" informiert schnell und übersichtlich

Clever einkaufen für die Schule
Foto: BMLFUW

Die Initiative "Clever einkaufen für die Schule" zeigt mit der neu überarbeiteten Homepage, worauf es beim Schuleinkauf ankommt. Sie ist die derzeit größte unabhängige Website für umweltfreundliche Schulartikel. Ziel ist es, auf Produkte aufmerksam zu machen, die qualitativ hochwertig, umweltfreundlich und preisgünstig sind. Mit der neuen Struktur sind die Produktempfehlungen und die Papierfachhändler in der Nähe noch schneller zu finden.

Betriebe des Österreichischen Papierfachhandels sind Kooperationspartner der Initiative und machen mit dem "UmweltTipp!" auf qualitativ hochwertige und umweltfreundliche Schulartikel in ihren Geschäften und Filialen im Aktionszeitraum 1. Juni bis 30. September aufmerksam.

Zielgruppe der Initiative sind Lehrpersonen, Eltern und Elternvereine, Schulerhalter, SchülerInnen und HerstellerInnen von Schulartikeln. Auf Knopfdruck bietet das unabhängige Info-Portal als Empfehlung besonders klimaschonend sowie abfall- und schadstoffarm erzeugte Artikel, die österreichweit im Handel erhältlich sind. Die Liste umfasst bereits über 4.000 Produktempfehlungen, wobei davon weit mehr als die Hälfte das österreichische Umweltzeichen tragen. Geprüfte Artikel sind frei von gelisteten Schadstoffen, bestehen so weit wie möglich aus Recycling-Material und sind auf ihre Gebrauchstauglichkeit geprüft.

Die Initiative bietet auch die Möglichkeit, den aktuellen Schulfolder und den neu aufgelegten Mini-Ratgeber jetzt zu bestellen. Der informative Ratgeber im ansprechenden Kleinformat eignet sich besonders gut für einen schnellen Überblick. Auf 36 Seiten findet sich das Wichtigste in aller Kürze.

"Clever einkaufen für die Schule. Und die Umwelt freut sich!" ist eine Initiative des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich in Kooperation mit dem Österreichischen Papierfachhandel. Kostenlose Informationsmaterialien zum Österreichischen Umweltzeichen und Einkaufsratgeber erhalten Sie beim Umweltministerium.

Mehr Infos hier ...

 

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