VABÖ-Newsletter Jänner 2016

Verband Abfallberatung Österreich (VABÖ)

25.01.2016

Wenn Sie interessante Infos haben, die andere AkteurInnen in der Umwelt- und Abfall-Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinden, Verbände etc. interessieren könnte, senden Sie diese bitte an vaboe@arge.at.

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Kontakt/Impressum:

VABÖ - Verband Abfallberatung Österreich
Trappelgasse 3/1/18,
A-1040 Wien

E-mail: vaboe@arge.at
Internet: www.vaboe.at

ZVR: 522522855

01. Podiumsdiskussion, 26. Jänner, Graz:
„Schnell kaufen und schnell wegwerfen“

Sigurd Decroos
Sigurd Decroos, sxc.hu

In dieser öffentlichen Podiumsdiskussion denken vier ExpertInnen aus Wissenschaft, NGOs und Wirtschaft über Ursachen, Folgen und Vermeidung von
Produkt-Obsoleszenz nach - spannende Kontroversen sind vorprogrammiert! Veranstalter ist die Uni Graz (ISIS - Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung).

ReferentInnen:

  • Matthias Neitsch, Geschäftsführer RepaNet Re-Use und Reparaturnetzwerk Österreich
  • Mag. Gerald Schmidt, Saubermacher DLAG bzw. Geschäftsführer Redux Recycling GmbH
  • Mag. Nina Tröger, AK Wien
  • Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Wimmer, TU Wien- Institut für Konstruktionswissenschaften und Technische Logistik

Zuvor: ab 16:30 Uhr Präsentation der Ergebnisse der Lehrveranstaltung „Ursachen und Folgen von Obsoleszenz am Beispiel des Smartphones“

WANN: Dienstag, 26.01.2016, 18:00-19:30 Uhr
WO: Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz
Für das leibliche Wohl ist gesorgt! Der Eintritt ist frei!

Veranstalter/Kontakt: Dr. Ulrike Gelbmann und Msc . Josef Schoeggl (ISIS), Dr. Sebastian Nessel (Institut für Soziologie).
Die Veranstaltung wird von der ARGE Müllvermeidung und dem Land Steiermark unterstützt.

Mehr Infos hier...


02. Letzte Erinnerung:
Österreichische Re-Use-Konferenz, 27.01., Graz

Österreichische Re-Use Konferenz 2016
Grafik: ARGE Abfallvermeidung

Noch Restplätze frei! Am 27. Januar findet wieder die österreichische Re-Use-Konferenz in Graz statt. Re-Use (Wiederverwendung), Reparatur und Verlängerung der Produktlebensdauer verringern nicht nur Ressourcenverbrauch und Abfälle, sondern fördern die regionale Wirtschaft, insbesondere den heimischen Dienstleistungssektor. Erste Studien schätzen das Job-Potential durch die neue ambitionierte "Circular Economy"-Strategie der EU mit 3 Millionen neuen Arbeitsplätzen in der EU bis 2030, davon in Österreich 55.000 - die Hälfte davon in den Bereichen Re-Use, Secondhand-Verkauf sowie Reparatur- und Verleihdienstleistungen.

Re-Use hat also längst die Grenzen der Abfallwirtschaft verlassen und ist mit Erfolg in weiten Bereichen der Sozial- und Privatwirtschaft angekommen. Besonders junge Start-ups sowie Klein- und Mittelbetriebe befeuern Innovation und Entwicklung in diesem Sektor. Flohmarkt war gestern, Upcycling-Design und smarte Lebensstile mit minimiertem Besitz an dafür langlebigen Dingen sind im Kommen. Die Österreichische Re-Use Konferenz 2016 präsentiert die neusten Informationen Aktivitäten und Trends auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene und bietet den TeilnehmerInnen eine optimale Plattform für Vernetzung und Erfahrungsaustausch. Sie richtet sich an interessierte Personen aus Gemeinden, Abfallwirtschaft, Sozial- und Privatwirtschaft, NGOs, Wissenschaft und Forschung.

Ermäßigte Tagungsgebühr für Mitglieder von RepaNet, VABÖ und ARGE Müllvermeidung, sowie starke Ermäßigungen ab 2 Personen einer Organisation.

Programm hier... / Online Anmeldung hier...


03. VIKTUALIA Award 2016:
Start des Wettbewerbs

Viktualia AWARD 2016
BMLFUW

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft schreibt im Rahmen seiner Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ zum vierten Mal den VIKTUALIA Award aus. Der VIKTUALIA Award ist die österreichische Auszeichnung für gute Projekte und Ideen, wie Lebensmittelabfälle vermieden werden können. Die besten davon sollen vor den Vorhang geholt werden.

VIKTUALIA hat eine klare Botschaft: Bereits mit kleinen Maßnahmen kann eine große Wirkung erzielt werden, die Vorbildwirkung hat. Die Einreichkategorien sind: Wirtschaft, Gastronomie und Großküchen, Landwirtschaft und Regionale Projekte, Schul- und Jugendprojekte, Soziale Initiativen und Projekte, Privates Engagement. Bewertet werden folgende Kriterien: Wirksamkeit bei der Reduktion von Lebensmittelabfällen, Vorbildwirkung und Motivation, Soziale Dimension, Effizienz, Innovationsgrad und Kreativität.

Mitmachen können Unternehmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und –handel, Gastronomie, Abfallwirtschaft, Gemeinden, Schulen, soziale Organisationen und auch Einzelpersonen. Ab sofort können Projekte und Ideen eingereicht werden. Einreichungen für den Wettbewerb sind bis zum 6. März 2016 möglich. Die Bewerbungen können online, per Email oder schriftlich eingebracht werden. Die Preisverleihung ist im April 2016 in Wien.

Der VABÖ möchte aus eigenem Interesse der kommunalen Umwelt- und AbfallberaterInnen besonders dazu anregen, Projekte einzureichen, die einerseits einen starken Fokus auf Social Media - Nutzung legen, andererseits die tieferen emotionalen und soziokulturellen Aspekte im Zusammenhang mit erwünschten Verhaltensveränderungen zur Lebensmittelabfallvermeidung berücksichtigen, denn dazu gibt es derzeit noch viel zu wenig verwertbare "good practices" für die laufende Arbeit der kommunalen Umwelt- und Abfallberatung. Einige Überlegungen dazu finden Sie in unserer Schwerpunktausgabe des VABÖ-Blattes zu Lebensmittelabfällen hier...

Alle Informationen zum Wettbewerb und zur Initiative hier...


04. Neues Bachelor-Studium:
Nachhaltiges Ressourcenmanagement

Bachelor-Studium Nachhaltiges Ressourcenmanagement
Foto: FH Campus Wien

Ab Oktober 2016 startet der neue berufsbegleitende Bachelor-Studiengang für Nachhaltiges Ressourcenmanagement an der FH Campus Wien. Das Studium qualifiziert für künftige Aufgaben in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, die mit Ressourcenminimierung in Produktentwicklung, Prozessen und Organisationen zu tun haben. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Das Studium beinhaltet neben soliden technisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen das Methodeninstrumentarium des Ressourcenmanagements und eine fundierte wirtschaftliche Ausbildung. Im Zentrum stehen ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen von Nachhaltigkeit, die während des gesamten Lebenszyklus eines Produktes miteinzubeziehen sind. Zusätzlich erhalten AbsolventInnen einen praxisnahen Überblick über umweltrechtliche Rahmenbedingungen. Die curricularen Themenschwerpunkte des Studiums sind „Methoden der Ressourcenentwicklung“, „Recht und Qualitätsmanagement“, „Management“ und „Branchenspezifische Ressourcenentwicklung“ – insbesondere der Verpackungs- und LebensmittelherstellerInnen, der chemischen Industrie sowie von Handelsunternehmen. Erneuerbare Ressourcen spielen in der Ausbildung eine ebenso wichtige Rolle wie der Blick auf das Gesamtsystem.

Das Studium wurde gemeinsam mit maßgebenden österreichischen Unternehmen entwickelt. Der Studiengang ist berufsbegleitend aufgebaut und wird in fünf Präsenzblöcken von Donnerstag bis Samstag (einmal pro Monat, ganztags) sowie E-Learning-Einheiten durchgeführt. Damit wird ermöglicht, dass speziell auch Studierende mit Wohnsitz außerhalb von Wien teilnehmen können. Die Studiendauer beträgt sechs Semester, 180 ECTS.

Einer der Mitentwickler des Studienganges und Mitglied des Lehrkörpers ist ein langjähriger guter Partner des VABÖ, DI Markus Meissner von Pulswerk / Ökologie-Insitut - Der VABÖ gratuliert zur neuen Herausforderung zusätzlich zum nach wie vor großen Engagement bei Pulswerk und Ökologie-Institut.

Nähere Informationen hier...


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