VABÖ Newsletter Juli 2016

28.07.2016

Wenn Sie interessante Infos haben, die andere AkteurInnen in der Umwelt- und Abfall-Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinden, Verbände etc. interessieren könnte, senden Sie diese bitte an vaboe@arge.at.

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Kontakt/Impressum:

VABÖ - Verband Abfallberatung Österreich
Trappelgasse 3/1/18,
A-1040 Wien

E-mail: vaboe@arge.at
Internet: www.vaboe.at

ZVR: 522522855

01. AbfallberaterInnen mehr als nur SachbearbeiterInnen:
Neue Konzepte für die Abfallberatung!

Umwelt- u. AbfallberaterInnen
Foto: Bernd Kasper, pixelio.de

Bereits 2012 führte der Sozialwissenschaftler Dr. Hans-Peter Obladen eine Umfrage mit deutschen AbfallberaterInnen durch. Von den 23 Antwortenden gaben 18 Personen (80%) an, dass ihre Aufgaben als AbfallberaterIn oft durch Betriebsaufgaben ersetzt werden. Diese Situation ist auch in Österreich bekannt und wird angesichts der bevorstehenden Pensionierungswelle in ca. 5 - 10 Jahren besonders virulent. Obladen meint, dass die Abfallberatung dringend modernisiert werden müsse und veranstaltet dazu immer wieder Workshops in Deutschland.

Durch die vermehrte Erledigung von Betriebsaufgaben gerät die eigentliche Funktion der AbfallberaterInnen in den Hintergrund, Gründe für diese Aufgabenverteilungen sind oft Unterbesetzungen oder Maßnahmen einer Kostenreduzierung. Trotzdem darf die eigentliche Arbeit der persönlichen und bürgernahen Öffentlichkeitsarbeit der Umwelt- und AbfallberaterInnen nicht unter- oder sogar verloren gehen. Anderseits nehmen Themen an Bedeutung zu, wie Vermeidung und Wiederverwendung, welche sehr beratungsintensiv sind und echten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erfordern, aber auch kreative neue Wege. Daraus sollten sich ein neues Selbstverständnis und ein neues Leitbild für Abfallberater in der Abfallwirtschaft ergeben. Beratung muss sich wahrscheinlich stärker an die konkreten Lebensumstände der Adressaten anpassen und differenziertere Lösungen vorhalten. Trotz der Verfügbarkeit unterschiedlichster Informationsquellen und Medienkanäle, hat der persönliche Dialog auch künftig einen großen Stellenwert.

Der nächste Workshop findet am 27.09.2016 in Berlin statt und will die Schlagkraft der Abfallberatung stärken. Die Dozentin und die Teilnehmer/innen entwickeln gemeinsam Konzepte, die an den veränderten Lebensumständen der Menschen, dem demografischen Wandel und dem Medienkonsum ansetzen.

Zum Workshop "Businessplan Abfallberatung" geht's hier...


02. Wie nachhaltig leben Sie?
Neuer CO2-Rechner bringt Aha-Erlebnisse

CO2-Rechner FORUM Umweltbildung
Logo co2-rechner, FORUM Umweltbildung

Mit dem CO2-Rechner des FORUM Umweltbildung kann nun jede/r in drei Bereichen – Wohnen, Konsum und Mobilität – testen, wie nachhaltig der persönliche Lebensstil ist. Der Unterschied zu bisher schon bekannten Rechnern besteht darin, dass er mit aktuellsten Daten und Berechnungsmethoden hinterlegt ist und als Bewusstseinsbildungsmaßnahme gilt. Im Vergleich zu den meisten bisherigen Rechnern werden mehr Informationen abgefragt und dadurch die Ergebnisse der einzelnen Bereiche akkurater.

Der Fragebogen zum CO2-Rechner umfasst insgesamt 13 Seiten und ist leicht in 10 Minuten auszufüllen. Am Ende erfolgt die Auswertung des Ergebnisses und es werden mögliche Visionen gezeigt, um in Österreich bis 2050 das 2°-Ziel zu erreichen. Darüber hinaus präsentiert FORUM Umweltbildung auf der Seite des CO2-Rechners und auf der Startseite Hintergrundinformationen, einfache Tipps und nützliche Links, die Interessierten dabei helfen können den persönlichen CO2-Ausstoß zu verringern.

Nach der Auswertung der eigenen Daten werden die persönlich erzielten Ergebnisse mit dem österreichischen und internationalem Durchschnitt einiger Länder verglichen. Auch werden zahlreiche Tipps gegeben, wie man vor allem in den Bereichen schädliche Emissionen mehr vermeiden kann, in denen man selbst am meisten CO2-Ausstöße verursacht. Wünschenswert wären bei diesem Punkt allerdings praktikablere Vorschläge, da es beispielsweise nicht jeder/jedem immer möglich ist, biologische Lebensmittel einzukaufen.

Der CO2-Rechner ist ein gut aufgebautes Tool, mit dem man sich schnell vor Augen halten kann, in welchen Bereichen man sich vielleicht verbessern kann und wo man weniger Schwierigkeiten hat, ein nachhaltiges Leben zu führen. Rein aus Neugierde zahlt es sich schon aus, einmal hineinzuschnuppern.

Zum CO2-Rechner geht's hier...


03. Qualifizierung zum/zur praxisorientierten Umweltpädagogen:
Umpädicus – Lehrgang 2016 erfolgreich abgeschlossen

Umpädicus 2016
Foto: BMLFUW

Mit ausgezeichnetem Erfolg haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lehrgang zum Umpädicus 2016 abgeschlossen und dafür das Zertifikat „Qualifizierung zum/zur praxisorientierten Umweltpädagogen/-pädagogin“ erhalten. Ziel des Umpädicus-Lehrgangs ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu befähigen, komplexe Themen wie Klimaschutz, Abfall, Ressourcen, Nachhaltigkeit etc. kindgerecht zu vermitteln.

Es ist oftmals schwierig, bei all dem Fachwissen, welches sich jede/r angeeignet hat, die richtigen Worte bei Kindern für die Umsetzung zu finden. Worte und Fachwissen allein sind es auch nicht, hier muss sehr viel an Pädagogik und Didaktik einfließen, um sich auf das Alter der Kinder einstellen zu können. Die Vertreterinnen des BMLFUW konnten sich beim "Prüfungstag" am 1. Juli 2016 von den Leistungen der AbsolventInnen überzeugen. Langjährige Leiterin des Umpädicus ist Liese Esslinger, vielen gut bekannt als "Müllhexe Rosalie".

Zielgruppe des Lehrgang sind insbesondere kommunale Abfallberaterinnen und Abfallberater, aber auch interessierte Personen mit oder ohne pädagogische Ausbildung, die im Bereich der Umweltbildung in Projekten in Volksschulen und Kindergärten bereits tätig sind oder gefordert sind tätig zu werden. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat die Entwicklung des Lehrgangs unterstützt und übernimmt für Abfallberaterinnen und Abfallberater ein Viertel der Teilnehmerkosten.

Weitere Informationen hier...


04. Unsichtbare Gefahr in unseren Badezimmern:
Mikroplastik in 550 Kosmetikartikeln nachgewiesen

Mikroplastik in Kosmetikartikeln
Foto: Alexandra H., pixelio.de

Viele der Produkte, die wir jeden Tag benutzen, enthalten umweltschädliches Mikroplastik. Dabei handelt es sich um tausende teils mikroskopisch kleine Plastikkügelchen, die in etlichen Kosmetikartikeln vorhanden sind. Unwissentlich werden durch die Benutzung solcher Artikel unsere Seen, Flüsse und Meere mit Plastikmüll verunreinigt, denn durch die geringe Größe von Mikroplastik passiert es meist ungehindert die Kläranlagen. (Quellen: Greenpeace, EU-Umweltbüro)

Plastik ist sehr langlebig. Über Hunderte von Jahren sammelt es sich in der Umwelt an. Nicht nur die Donau oder der Gardasee in Italien, auch weit abgelegene Meeresgebiete wie die Arktis sind mittlerweile plastikverseucht – der bekannteste "schwimmende Müllteppich" im Nordpazifik ist in etwa so groß wie Zentraleuropa. Außerdem zieht die Oberfläche der Plastikteile wie ein Magnet zahlreiche schwer abbaubare Umweltgifte in hoher Schadstoff-Konzentration an und Tiere verwechseln das Plastik oft mit Nahrung, wodurch es in die Nahrungskette und schlussendlich auch auf unseren Tellern landet.

Obwohl Forschungsergebnisse von Eunomia gezeigt haben, dass der Kosmetiksektor für 4% des anfallenden Mikroplastiks in europäischen Meeren verantwortlich ist, wird eine diesbezügliche Gesetzgebung schwer umzusetzen sein. Cosmetics Europe hat seine Mitglieder dazu aufgefordert, freiwillig den Einsatz von Mikroplastik abzustellen. Weltweit haben einige Regierungen bereits das Mikroplastik in Kosmetika verboten. In der EU wird das aufgrund fehlender Befugnisse in den Gesetzen (REACH- Richtlinie, Öko-Designrichtlinie) nicht so leicht erreichbar sein.

Mikroplastik, auch "Microbead" genannt, wird in etlichen Produkten verwendet, weil es kostengünstig und vielseitig einsetzbar ist: als Schleifmittel in Peelings und Zahncremen oder als Füllstoff und Bindemittel in Kosmetika. Kinderprodukte lässt es glitzern oder schön bunt aussehen.

Mikroplastik und andere Kunststoffe können jedoch in Kosmetika durch in der Natur vorkommende Stoffe leicht ersetzt werden. In Naturkosmetik werden biologisch abbaubare Inhaltsstoffe wie gemahlene Nuss- oder Kokosschalen, Aprikosen- oder Traubenkerne, Mandelkleie oder Pflanzenpulver ebenso verwendet wie mineralische Stoffe zu denen Salzkristalle, Tonerde, Kreide, Kalk oder Silikate zählen. Greenpeace und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland haben jeweils einen Katalog erstellt, wo Produkte, in denen Mikroplastik ein Bestandteil ist, aufgelistet sind.

Studie zu Microplastik im Meer von Eunomia hier...
Katalog von Greenpeace hier...
Katalog von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hier...


05. Umweltfreundlicher Schuleinkauf:
Beim Schuleinkauf da fängt es an, in jeder Klasse wirkt es dann.

Umweltfreundlicher Schuleinkauf
Foto: BMLFUW

Umweltfreundliche Schulsachen können Kinder beim Lernen unterstützen, und gleichzeitig Klima und Umwelt schützen. Die für die Schule benötigten Utensilien sollten preiswert, gesund, sicher und umweltfreundlich sein. Doch wie erkennt man diese Schulartikel? Die Initiative Clever einkaufen für die Schule. Und die Umwelt freut sich! bietet dazu viel Service.

Noch bis 30. September macht die Schulinitiative des Umweltministeriums gemeinsam mit dem Österreichischen Papierfachhandel mit dem "UmweltTipp!" in den Geschäften und Filialen auf hochwertige und umweltfreundliche Schulartikel aufmerksam. Schulartikel mit dem Österreichischen Umweltzeichen zählen dabei zu den Besten. Sie lassen sich nachfüllen, sind frei von gelisteten Schadstoffen, bestehen aus Recycling-Material und sind auf ihre Gebrauchstauglichkeit geprüft.

Wer weder die Zeit noch die Nerven hat, sich im Detail damit zu beschäftigen, dem bietet die Initiative Clever einkaufen für die Schule ein schnelles Service: Die Produktsuche auf Knopfdruck. Auf dem Info-Portal der Initiative schuleinkauf.at werden besonders klimaschonend sowie abfall- und schadstoffarm erzeugte Artikel empfohlen die österreichweit im Handel erhältlich sind. Die Liste umfasst bereits über 4.000 Produktempfehlungen, wobei davon weit mehr als die Hälfte ein staatliches Umweltzeichen tragen. Welcher Papierfachhändler sich wo an der Aktion UmweltTipp! heuer beteiligt, wird bei der Produktsuche angezeigt.

Der Mini-Ratgber als "Schnellschulung"
Der informative Ratgeber im Kleinformat eignet sich besonders gut für einen schnellen Überblick und passt in fast jede Tasche. Auf 36 Seiten findet sich das Wichtigste in aller Kürze, auch ein übersichtliches "Umweltzeichen-Ein-mal-Eins" ist enthalten. Viele der Tipps eignen sich auch zur Verwendung auf Websites der Umwelt- und Abfallberatung, in Gemeindezeitungen, Social Media etc.

Kostenlose Information erhalten Sie auf www.schuleinkauf.at
Bestellungen unter: info@umweltzeichen.at


06. Textil-Guide:
Waste Less Clothes, Save More Money!

Nachhaltiger Textil Guide
Foto: warbrobe lady

Der neue Guide von North London Waste Authority (NLWA) beinhaltet die wichtigsten Infos rund um die nachhaltige Nutzung von Textilien, außerdem Tipps, wie man das eigene Kleidungsstück möglichst lang verwenden und dann so umgestalten kann, dass es danach noch weiter verwendet werden kann. Außerdem sind weiterführende Informationen über die Qualität von Textilien zu finden und wie man für sein Geld die beste Qualität beim Kleidungskauf erhält.

Auf vier Textil-Reparaturkarten wird Schritt für Schritt erklärt, wie einfache Schäden an den Kleidungsstücken zu reparieren sind. Das längere Verwenden von Kleidung ist nicht nur geldsparend, denn wenn ständig (unnötig) neue Kleidungsstücke gekauft werden, schadet dies alleine durch den Produktionsaufwand (z.B. Energie-, und Wasserverbrauch) und den Transport erheblich der Umwelt. Die CO2-Emissionen, die durch die Anschaffung von Kleidungsstücken eines durchschnittlichen Haushaltes freigesetzt werden, entsprechen 9700 km Autofahrt!

Zum Guide geht's hier...
Zur Webseite geht's hier...


07. Erneute Verbrauchertäuschung:
Lidl lockt mit angeblich pfandfreien Bier-Einwegflaschen

Lidl Bier-Einwegflaschen
Foto: Deutsche Umwelthilfe

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht rechtlich gegen die Täuschung von VerbraucherInnen durch den Discounter Lidl vor. In einer deutschlandweit verbreiteten Broschüre bewarb die Supermarktkette das Bier "Argus Camaro Cerveza" in Einwegflaschen ordnungswidrig als pfandfrei.

VerbraucherInnen sollten durch das ordnungswidrige Angebot in die Filialen gelockt und zum Kauf von Einwegflaschen angeregt werden. Allerdings gab es bei Lidl weder pfandfreie Einwegflaschen zu kaufen, noch das beworbene Bier "Argus Camaro Cerveza".

„Bier in Einwegflaschen als pfandfrei zu bewerben ist ein fauler Trick, um Kunden zum Kauf unökologischer Einwegflaschen anzuregen. Mit diesem rechtswidrigen Vorgehen setzt Lidl seine Strategie der Verbrauchertäuschung fort. Bereits im Januar hat der Supermarktriese durch eine Kampagne versucht, Verbraucher davon zu überzeugen, dass Einwegflaschen umweltfreundlich seien. Belege für diese Behauptung konnte Lidl auf Nachfrage der Deutschen Umwelthilfe jedoch nicht vorlegen“, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Anstatt ausschließlich auf Einweggetränkeverpackungen zu setzen und Kunden zu täuschen, sollte Lidl umweltfreundliche Mehrwegflaschen anbieten, fordert die DUH.

Mehr Infos hier...


08. Oberösterreich startet Initiative:
Aufklärung und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelverschwendung Oberösterreich
Rudi Anschober und Oö. Lebensmittelauf-
sichtsorgan Rudolf Schwaiger zeigen,
wieviele Lebensmittel in oö. Haushalten
im Restmüll landen
Foto: Land OÖ/Grilnberger

In Österreich landen jährlich ca. 157.000 t vermeidbare Lebensmittel im Restmüll, in Oberösterreich sind es aufgerechnet ca. 22.500 t pro Jahr, was 15,6 kg pro Person bedeutet. Dies entspricht ungefähr 300€ pro Haushalt, die de facto im Müll landen. Nun will der oberösterreichische Umwelt-Landesrat Rudi Anschober diese enormen Zahlen bis 2020 in Oberösterreich halbieren. (Quelle: meinbezirk.at)

Um die gewaltigen Mengen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen reduzieren zu können, setzt Oberösterreich auf Informationsoffensiven. Dazu startet der Landesabfallverband eine Info-Kampagne für KonsumentInnen. Auch eine genaue Analyse, in welchem Bereich welche Mengen anfallen, ist Teil davon. Wichtige Partner sind dabei Haushalte, Handel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, denn Lebensmittelabfälle entstehen nicht nur in Privathaushalten.

Landesrat Anschober brachte Ende Mai 2015 einen Antrag bei der Landes-Umweltreferentenkonferenz ein, der Bund und Länder dazu auffordert, den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung intensivieren, welcher einstimmig beschlossen wurde. Das Umweltministerium wurde dazu aufgefordert, im Bundes-Abfallvermeidungsprogramm 2017 verbindliche Ziele und Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung festzulegen und auch die rechtlichen Möglichkeiten in Bezug auf Reduzierung zu prüfen. Ein diesbezügliches Beratungs- und Informationstool für Betriebe soll erarbeitet werden.

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