VABÖ Newsletter Mai 2015

29.05.2015

Wenn Sie interessante Infos haben, die andere AkteurInnen in der Umwelt- und Abfall-Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinden, Verbände etc. interessieren könnte, senden Sie diese bitte an vaboe@arge.at.

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VABÖ - Verband Abfallberatung Österreich
Trappelgasse 3/1/18,
A-1040 Wien

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01. Info für Altstoffsammelzentren
Sprengstoff und Pyrotechnikartikel am Recyclinghof

Sprengstoff und Pyrotechnik im Recyclinghof

Das Land Salzburg gibt in unregelmäßigen Abständen sehr hilfreiche Info-Mails für Praktiker in der kommunalen Abfallwirtschaft heraus, aktuell u.a. zu potentiell "explosiven" Abfällen, die eigentlich nicht in Altstoffsammelzentren landen sollten, aber dennoch immer wieder angeliefert werden. Was sollten ASZ-MitarbeiterInnen in diesem Fall tun?

Sprengstoffabfälle und Pyrotechnikartikel haben an sich nichts am Recyclinghof oder bei der Problemstoffsammelstelle verloren. Grundsätzlich sollte die Bevölkerung darüber informiert werden, sich an die Polizei zu wenden, wenn solche gefährlichen Gegenstände aufgefunden werden. Aber was tun, wenn sie trotzdem in einem unbeaufsichtigten Moment am Recyclinghof oder an der Problemstoffsammelstelle zurückgelassen werden? Wie soll das anwesende Recyclinghof-Aufsichtspersonal darauf reagieren? Eine gemeinsam mit einem Organ des BMI - Entschärfungsdienst abgesprochene Vorgehensweise soll Hilfestellung geben - Detailinfo hier...

Der "Info-Service Abfall" für AbfallberaterInnen und MitarbeiterInnen in Altstoffsammelzentren ist auch ausserhalb des Bundeslandes Salzburg eine äußerst wertvolle Arbeitshilfe für die Praxis. Ein Archiv der bisherigen Ausgaben gibt es hier...; für Bestellungen des "Info-Service Abfall" einfach ein E-Mail schreiben an: abfallwirtschaft@salzburg.gv.at.


02. 3D-Drucken mit Recycling-Plastik
Kunststoffabfälle werden zu "3D-Tinte"

ReDeTec
Der ProtoCycler für Recycling-3D-Druck
Foto: ReDeTec

In Kanada haben drei Studenten der University of British Columbia eine Technik erfunden, mit der Kunststoffabfälle aus 3D-Druckern wieder zu 3D-"Tinte" verarbeitet werden können. Sie entwickelten eine Maschine, die aus den recyclierten homogenen Kunststoffen einen für 3D-Drucker geeigneten Filament-Faden extrudieren kann. So können nun 3D-Designer aus ihren Drucker-Plastikabfällen wieder ihr eigenes Recycling-Druckmaterial herstellen - ohne Umweg über die kommerzielle Recyclingwirtschaft...

Derzeit lassen sich allerdings erst zwei Sorten Plastik (ABS und PLA) mit dem "ProtoCycler" verarbeiten, und das Material muss sortenrein sein. Aber da jeder sein eigenes Plastik recycliert, wird das wohl im Gegensatz zur getrennten Abfallsammlung sehr schnell gelernt werden....

Die drei Erfinder wollen damit Abfallmengen aus dem 3D-Druck vermindern und die Druckkosten senken, denn 3d-Druck-Filamente sind nicht billig. Sie haben bereits ihr eigenes Start-up-Unternehmen "ReDeTec" gegründet und das nötige Startkapital beisammen, ab 2016 soll die Marktreife erreicht sein und die Serienproduktion starten. Mehr Infos hier und hier...


03. Viktualia wurde vergeben:
Ausgezeichnete Projekte gegen Verschwendung von Lebensmittelabfällen

Viktualia AWARD
Verschwendung muss nicht sein!
Foto: BMLFUW/Rita Newman

Zum dritten Mal vergab das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft am 18. Mai den Viktualia Award, den Preis gegen die Lebensmittelverschwendung. Die nachahmenswerten Projekte gibts jetzt zum Download.

Obwohl es in einzelnen Bereichen schon Verbesserungen gibt, werden leider immer noch zu viele Lebensmittel weggeworfen - allein in Österreich im Wert von einer Milliarde Euro, die im Restmüll landet. Das ist nicht nur ein ökonomisches und ökologisches sondern vor allem ein ethisch-soziales Problem. Mit der Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ setzt sich das BMLFUW mit allen seinen Partnern für einen sorgsamen Umgang mit unseren Lebensmitteln ein.

Aus den knapp 100 Einreichungen nominierte eine Jury 24 Projekte, von denen in 6 Kategorien jeweils eines zum Siegerprojekt gekürt wurde. Unter den gekürten Projekten befanden sich das "Restl Festl" (Graz); der Brotautomat einer Bäckerei für Brot vom Vortag ausserhalb der Öffnungszeiten samt Verarbeitung von unverkauftem Restlbrot zu leckeren Chips; eine Schulküche mit vollständiger kreativer und leckerer Resteverwertung; regelmäßiges gemeinsames Kochen und Essen aus Supermarkt-Restware bei einem Jugend-Treff für Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen; ein Sozialmarkt kombiniert mit einem gemütlichen Café mit Kantine, ebenfalls aus nicht verkauften Lebensmitteln des Handels, sowie die Initiative "Foodsharing", wo Privatpersonen ihre überschüssigen Lebensmittel vor dem Wegwerfen bewahren, indem sie diese anderen Menschen anbieten, entweder online oder über 33 öffentlich zugängliche Kühlschränke in Österreich ("Fairteiler").

Die Siegerprojekte, aber auch alle nominierten Projekte sind es wert, nachgeahmt zu werden - die Detailinfos zu den Projekten gibts in der Broschüre des Umweltministeriums, download hier...
Infos zur Preisverleihung hier...
Allgemeine und aktuelle Infos zur Kampagne "Lebensmittel sind kostbar" hier...


04. 5. Juni: Umwelt-Zeichen-Tag 2015
Start der Aktion „ Reduziere deinen Fußabdruck!“

Umwelt-Zeichen-Tag

Am 5. Juni 2015 begeht das Österreichische Umweltzeichen unter dem Motto „Dein Handeln setzt sich fort – consume with care!“ den Umwelt-Zeichen-Tag. Mehr als 70 Lizenznehmer des Österreichischen Umweltzeichens beteiligen sich mit einer Aktion. Gleichzeit startet auch die Aktion „Mein kleiner Fußabdruck“, bei der KonsumentInnen motiviert werden sollen, ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck zu eruieren und im Laufe eines Jahres zu verkleinern.

Zum Umwelt-Zeichen-Tag startet auch die neue Aktion des Umweltzeichens zur Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdruckes: Mit vielen Kleinigkeiten oder auch größeren Veränderungen kann jeder der Umwelt Gutes tun. 

Mitmachen und gewinnen – das geht ganz einfach: Testen Sie Ihren ökologischen Fußabdruck unter www.mein-fussabdruck.at und posten Sie es auf Facebook unter www.facebook.com/gruenerleben. Innerhalb eines Jahres versuchen Sie, Ihren Fußabdruck zu verringern und posten Ihre Tipps, die natürlich auch belohnt werden. nicht nur die Umwelt dankt es Ihnen – auch einen nachhaltigen Urlaub in einem Umweltzeichen-Hotel in Österreich gibt es zu gewinnen.

Hier gehts zum Fußabdruck-Test...
Zentrale Plattform für den Umwelt-Zeichen-Tag ist die Homepage des Österreichischen Umweltzeichens: www.umweltzeichen.at


05. Clever einkaufen für die Schule
Neue Materialien, neue Tipps, neues Schul-Quiz!

Clever einkaufen für die Schule Quiz
Clever einkaufen!
Foto: BMLFUW

Rechtzeitig vor Schulschluss beginnt auch schon wieder die "Saison" für neues Schulmaterial für das nächste Schuljahr. Das Umweltministerium unterstützt auch heuer wieder den umweltbewussten Schuleinkauf mit Infos, Aktionen und tollen Preisen.

Aktion UmweltTipp! vom 1. Juni bis 30. September 2015
In diesem Zeitraum findet die Aktion UmweltTipp! gemeinsam mit dem österreichischen Papierfachhandel statt. Dabei machen die Partnerbetriebe auf qualitativ hochwertige und umweltfreundliche Schulartikel in ihren Geschäften und Filialen aufmerksam. Der verwendete UmweltTipp! im Regal ist eine unabhängige Kaufempfehlung um umweltfreundliche Schulartikel zeitsparender finden zu können. Mehr Infos hier....

Schulquiz: Wissen testen und gewinnen!
Mit 1. Juni startet auch das neue Online Umwelt-Quiz auf www.schuleinkauf.at. Noch bis November gibt es monatlich die Möglichkeit umweltfreundliche Preise zu gewinnen. Alle die bei den Monatsverlosungen mitmachen, bekommen eine zweite Gewinnschance bei der Schlussverlosung im im Dezember. Das Gewinnspiel ist Teil der Initiative „Clever einkaufen für die Schule“. Mehr Infos hier...

Alle Infomaterialien neu gestaltet
Alle Clever einkaufen - Aktions-Materialien 2015 für Schulen, Eltern und SchülerInnen sind überarbeitet, neu gestaltet und können ab sofort kostenlos bestellt werden und stehen zum Herunterladen bereit. Mehr Infos hier....


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