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VABÖ-Mitgliederbefragung 2016
Österreichs Abfallberatung im „Stresstest"

Bereits zum zweiten Mal führte der VABÖ im März 2016 unter den Umwelt- und AbfallberaterInnen eine große Befragung durch, mit teils erfreulichen, teils alarmierenden Ergebnissen: Das Durchschnittsalter stieg gegenüber der letzten VABÖ-Umfrage von 46,3 auf 49,5 Jahre, offenbar gab es seit der letzten Befragung trotz Pensionierungen und Neuzugängen keine Verjüngung in unseren Reihen. 

Abfallberatung braucht „Relaunch"
Immer drängender wird daher die Nachwuchsfrage und damit verbunden die Frage nach Berufsbild und Ausbildung. Die KollegInnen aus der Aufbauphase der 80er und 90er nähern sich dem verdienten Ruhestand, unser Beruf braucht einen Relaunch! Das ist vielen nur zu gut bewusst, deshalb war die Rücklaufquote zum Fragebogen diesmal noch deutlich höher als 2013.

VABÖ setzt sich verstärkt für Berufsbild und Qualifizierung ein
Fazit: Der VABÖ wird – neben Umsetzung zahlreicher Anregungen und Verbesserungsvorschläge aus den Rückmeldungen – sich nun verstärkt der Neudefinition von Berufsbild und Entwicklung von fachspezifischen Qualifizierungsanforderungen widmen, die in ein System von konkreten Ausbildungsmodulen gegossen werden sollen, von denen viele bereits am Markt verfügbar sind, einige aber neu entwickelt werden müssen. Dabei werden wir in unserer Rolle als Fachvertretung mit allen relevanten Stakeholdern intensiv zusammenarbeiten, vor allem naturgemäß mit den Trägern der Abfallberatung, den Kommunen, und den Finanzierungspartnern der Personalkostenzuschüsse, den Systemen.

Hoher Rücklauf zeigt Motivation

Von den 397 angeschriebenen KollegInnen haben 160 den Fragebogen ausgefüllt, Diese Rücklaufquote ist noch höher als bei der letzten Befragung 2013, wo bereits 107 von 420 KollegInnen geantwortet hatten – derartig hohe Rücklaufquoten sind bei Mitgliederbefragungen sehr selten und zeigen die hohe Motivation der AbfallberaterInnen zur bundesweiten Zusammenarbeit.

Die Umfrage wurde im Ramen einer Kooperation mit dem Institut für Marketing & Consumer Research der Wirtschaftsuniversität Wien im Rahmen einer Diplomarbeit von Carina Muxel, betreut von Mag. Sandra Holub, durchgeführt – der VABÖ bedankt sich herzlich bei allen Kooperationspartnerinnen! 

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Folder Werbung Abbestellen

Folder: Werbung einfach Abbestellen

Der neue Folder von "die umweltberatung" enthält die wichtigsten Infos, wie Sie Werbung einfach abbestellen können, sowie 2 Aufkleber gegen unadressierte Werbung.
Foto: © M. Kupka "die umweltberatung"

Das Abbestellen von Werbesendungen vermeidet Abfälle und schont wertvolle Ressourcen. Der neue Folder "Werbung einfach abbestellen" enthält die wichtigsten Infos zum Abbestellen von Werbematerial und 2 Aufkleber „Bitte kein unadressiertes Werbematerial“. Wenn Sie diese gut sichtbar an Ihrem Briefkasten und an der Wohnungstüre anbringen, werden Ihnen keine unadressierten Werbesendungen mehr zugestellt. Amtliche Mitteilungen und adressierte Werbung erhalten Sie weiterhin.

Sie können den Folder samt Aufkleber im Online-Shop von "die umweltberatung" gegen Versandkosten bestellen oder kostenlos herunterladen.

AbfallberaterInnen, Abfallwirtschaftsverbände, Gemeinden, Hausverwaltungen, Mieterorganisationen,  sowie Umwelt- u. Bildungsorganisation können kostenlos größere Stückzahlen des Folders zum Weiterverteilen an ihre Kundinnen und Kunden bei der Service-Hotline von "die umweltberatung" Wien anfordern: Tel. 01 803 32 32.

Weitere Infos zum Abbestellen von Werbung:
www.umweltberatung.at/werbung "die umweltberatung" Wien,
Tel. 01 803 32 32, service@umweltberatung.at

Die Erstellung des Folders wurde durch Fördermittel der Austria Glas Recycling, Öko-Box und der Förderungsinitiative Abfallvermeidung unterstützt.



Informationen zur Fachtagung „Ressource 2011 – Nachhaltiges Ressourcenmanagement“
>>> PDF



Plastiksackerl ade?
>>> Statement des Lebensministeriums Februar 2011.pdf


Umsetzungskonzept zur Implementierung des Gebotes der „Wiederverwendung“ gemäß ARL2008 in Österreich:

In der EU-Abfallrahmenrichtlinie 2008 wurde eine neue Kategorie in die bestehende Abfallhierarchie eingeführt: Das Gebot zur „Vorbereitung zur Wiederverwendung“. Noch vordem stofflichen Recycling müssen Abfälle in Zukunft bezüglich ihrer Nutzbarkeit für die Wiederverwendung überprüft und sortiert werden.

Um dieses „Wiederverwendungsgebot“ sinnvoll zu implementieren, was die Europäische Union mit Stichtag 12.12.2010 von Österreich fordert, sind eine Reihe von Maßnahmen notwendig um Disharmonien und Doppelgleisigkeiten in der bestehenden Abfallwirtschaft zu vermeiden.

Die vorliegende, vom BMLFUW beauftragte Arbeit befasst sich mit den notwendigen Schritten, Qualitätsstandards etc., die notwendig sind um dieses Gebot zu erfüllen. Das Umsetzungskonzept fordert die Errichtung „Regionaler Re-Use Netzwerke mit kommunaler Trägerschaft“, ein zweistufiges Qualitätssicherungssystem und beschreibt ein Maßnahmenpaket zur Förderung einer effizienten Umsetzung.

>>> Informieren Sie sich im Detail

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